Ruhestörung

Ruhestörung

Hinter den Kulissen von Live- und Musik-Kultur

Jo The Man The Music und die erste Line-up-Welle

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„Filigrane Schrammelmusik“ so beschreibt Jo The Man The Music ihren Sound. Raue Gitarren gepaart mit einer sanften Stimme. Aufgewachsen in einem kleinen Dorf in der Steiermark, kommt Jo The Man The Music früh mit Musik in Berührung. Ihren Einstieg findet sie über die Blasmusikkapelle. Lange macht sie Musik vor allem für sich selbst, bevor sie beginnt, eigene Songs zu veröffentlichen. Mit „Soft Skin“ ist in diesem Jahr ihre Debüt-EP erschienen. Darin verarbeitet sie Themen wie das Erwachsenwerden und die Erfahrung, alte Versionen von sich hinter sich zu lassen und in neue hineinzuwachsen. Als Teil der ersten Line-up-Welle des Reeperbahn Festivals steht sie im September mit diesen Songs auf der Bühne. Eingebettet in ein internationales Programm und vor einem Publikum aus aller Welt, das dafür nach Hamburg reist.

In dieser Folge spricht Jo The Man The Music über ihr Leben zwischen Wien und Berlin, ihre weiteren Bandprojekte und darüber, warum sie sich oft erst durch ihre eigenen Songs selbst versteht. Außerdem bringt sie persönliche Musiktipps mit, und wir hören weitere Acts aus dem aktuellen Festival-Line-up.

Mehr über das diesjährige Line-up erfahrt ihr hier

Weitere Folgen und Infos zu Ruhestörung gibt's hier: https://ruhestoehrung-podcast.podigee.io/

Foto: Friedrich Peters

Jo The Man The Music verbindet raue Gitarren mit sanftem Gesang und verarbeitet auf ihrer EP „Soft Skin“ Themen wie Erwachsenwerden und Veränderung. Als Teil der ersten Line-up-Welle des Reeperbahn Festivals spricht sie in der Folge über ihren musikalischen Weg und ihr Leben zwischen Wien und Berlin.

Von Hildegard zu Phranc und Peaches

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Musikgeschichte aus FLINTA-Perspektive auf Podcastlänge zu erzählen? Ein heillos überkomplexes Unterfangen. Doch weil Diversität und Chancengerechtigkeit nicht nur am nahenden Frauentag, sondern seit Jahren kontinuierlich auf der Agenda des Reeperbahn Festivals stehen, richten wir in dieser Ausgabe von Ruhestörung mal die Scheinwerfer zumindest auf einige bedeutende FLINTA-Persönlichkeiten, die auf unterschiedliche Weise in der Musikwelt ihre Stempel aufgedrückt haben – allen Widrigkeiten zum Trotz.

Lange galt Musik ja, wie so vieles andere auch, als etwas, das vor allem Männern vorbehalten war. Als Zierde zu Hause ein wenig auf dem Klavier zu spielen, wurde vielleicht noch gebilligt, aber Musik zu studieren, zu veröffentlichen oder gar damit erfolgreicher (als Männer) zu werden? Unerwünscht. Glücklicherweise gab es immer wieder mutige Frauen, die das Gewicht des Patriarchats nicht erdrücken konnte und die mit Cleverness, Mut und zur Not auch mal mit Hungerstreiks ihr Recht auf musikalische Entfaltung und Teilhabe einforderten. Die einen waren dabei explizit politisch, prangerten Sexismus und Rassismus an und wehrten sich ganz bewusst gegen das ungerechte System. Andere hätten sich vielleicht nie als Feminist*innen bezeichnet (z. T. gab es den Begriff auch noch gar nicht) und wurden dennoch durch ihr Talent, ihre Stimmen und ihre Leidenschaft zu weiblichen+ Leuchttürmen in der Musikgeschichte.

In dieser Ausgabe erwartet Euch ein Streifzug durch die Musikgeschichte aus FLINTA*-Perspektive: Von einer mittelalterlichen Nonnenkomposition über lateinamerikanische Folklore bis zu Bessie Smith, Phranc und Jayne County – Künstler*innen, die gegen Widerstände ihren Platz in der Musik eroberten.

To Athena

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In der Musik der Schweizer Musikerin To Athena treffen eingängige Popmelodien auf klassische Elemente, getragen von Streichern und einer Stimme, die von persönlichen Erfahrungen ebenso erzählt wie von größeren Fragen unserer Zeit. Dabei wechselt sie zwischen Englisch und Schweizerdeutsch.

Hinter To Athena steckt Tiffany Athena Limacher, die in Luzern aufwächst und schon früh von Musik umgeben ist. In einem Elternhaus, in dem Geigen gebaut werden, gehört kreatives Arbeiten ganz natürlich zum Alltag. Erste Bühnenerfahrungen sammelt sie im Theater und im Musical, später studiert sie Gesang und Musikpädagogik. Früh sammelt sie Erfahrungen auf der Bühne, spielt Theater und Musical, studiert Gesang und Musikpädagogik und entwickelt Schritt für Schritt ihre eigene künstlerische Handschrift. Mit dem Debütalbum „Aquatic Ballet“ (2020) macht sie erstmals auch über die Schweiz hinaus auf sich aufmerksam. Im Mai 2026 erscheint nun ihr drittes Album – eine Sammlung von Songs über Abschied, Veränderung und das Weitergehen. Die bereits veröffentlichten Stücke „Weird Kid“ und „Dänke“ geben einen ersten Eindruck davon, wohin die Reise geht.

Bei Ruhestörung gibt To Athena Einblicke in die Arbeit an ihrem neuen Album, verrät dessen Titel, spricht über ihr liebstes Wortbild auf Schweizerdeutsch und über besondere Live-Momente. Außerdem außerdem erzählt sie von Musik, die sie gerade begleitet.

Mehr über To Athena erfahrt Ihr hier

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Foto: Vera Joder

Die Schweizer Musikerin To Athena spricht über den Titel ihres kommenden Albums, ihr liebstes Wortbild auf Schweizerdeutsch, prägende Konzerterlebnisse und teilt Tipps für Musik in Schweizer Mundart.

Rückblick 2025

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Bevor wir bei Ruhestörung so richtig in das neue Jahr starten, blicken wir noch einmal zurück auf ein spannendes, ereignisreiches Jahr 2025. Wer war bei uns zu Gast? Welche Themen standen dieses Jahr im Fokus, welche neuen kreativen Formate wurden entwickelt und hier vorgestellt, und was waren die musikalischen Highlights des Reeperbahn Festivals?

Wir hören uns noch einmal quer durch das vergangene Jahr – mit schrägen Storys von Musiker*innen wie Soft Loft oder Mel D, mit Tönen und Überraschungen vom diesjährigen Festival im September oder Meinungen zum aktuellen Stand von Gender Equality in der Musikbranche.

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Foto: Dominik Friess

Auch wenn das neue Jahr bereits begonnen hat, blicken wir nochmal zurück auf ein ereignisreiches Jahr 2025 rund um den Kosmos des Reeperbahn Festivals.

Pro Musik

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Die Herausforderungen, denen freischaffende Musikerinnen im Jahr 2025 gegenüberstehen, sind vielfältig: Schwindende Fördermittel, wegbrechende Live-Einnahmen bei gleichzeitig steigenden Kosten, ausbleibende Erlöse aus dem Musikstreaming und neue Risiken durch KI-generierte Musik. Diese Entwicklungen belasten Kreative auf breiter Ebene, nicht selten bis an die Grenze ihrer Existenz. Genau hier setzt der Verband Pro Musik an. Er entstand aus der prekären Lage zahlreicher Musikerinnen während der Pandemie und versteht sich seither als starke Stimme für freischaffende Musiker*innen. Im Zentrum seiner Arbeit stehen faire Vergütung, soziale Absicherung und verlässliche Förderstrukturen.

In der aktuellen Ruhestörung-Folge spricht Nina Graf, bekannt als Miu, über diese Entwicklungen. Als Vorstandsmitglied des Verbands und als Künstlerin, die im Songwriting ebenso zuhause ist wie auf der Bühne und im Kulturbereich, kennt sie die strukturellen Probleme der Branche aus erster Hand. Sie schildert die Situation freischaffender Musiker*innen, ordnet die gegenwärtigen Bedingungen der Musiklandschaft ein und erläutert, welche Veränderungen aus ihrer Sicht besonders dringend sind.

Mehr zum Verband Pro Musik findet ihr hier

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Foto: Tom Heinke

Nina Graf vom Verband Pro Musik spricht über die aktuellen Herausforderungen freischaffender Musiker*innen und darüber, welche strukturellen Veränderungen aus ihrer Sicht jetzt besonders dringend sind.

Covers mit Lina-Mariah

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In dieser Ausgabe widmen wir uns einem neuen, spannenden Format des Reeperbahn Festivals: Covers. Hier geht es nicht um bloßes Nachspielen von Songs, sondern um echte Neuinterpretationen, künstlerische Wertschätzung und um das, was passiert, wenn internationale Musiker*innen Stücke anderer in ihre eigene musikalische Sprache, Ästhetik und Klangwelt übersetzen.

Die Neuinterpretationen werden dabei professionell vom Reeperbahn Festival kuratiert, im Studio aufgenommen und als Audio- und Videoinhalte veröffentlicht; umrahmt von digitalem Storytelling, das Hintergründe und künstlerische Entscheidungen sichtbar macht.

Zu Gast ist die Musikerin Lina-Mariah, die zusammen mit der Kanadischen Singer-Songwriterin Chiara Savasta das erste Paar bildet, das sich bei Reeperbahn Festival „Covers“ musikalisch begegnet. Wir sprechen mit ihr über die Kunst des musikalischen Perspektivwechsels, ihre Zeit als Straßenmusikerin und von welchem Musiker sie sich sehnlichst ein Cover ihrer Songs wünscht.

Dazu gibt’s ausgewählte Stücke aus dem Format Covers und jede Menge Musik, die zeigt wie gut es manche Menschen schaffen, sich bestehende Songs zu eigen zu machen.

Die erste Ausgabe von Reeperbahn Festival Covers könnt ihr Euch hier ansehen.

Mehr zu Lina-Mariah findet ihr hier

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Foto: Klara Johanna Michel

Die Musikerin Lina-Mariah ist zu Gast und spricht über ihre Erfahrungen beim neuen, spannenden Format "Covers" vom Reeperbahn Festival.

Reeperbahn Festival 2025

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Zwischen dem 17. und 20. September 2025 verwandelte sich die Reeperbahn in Hamburg zum 20. Mal in ein pulsierendes Zentrum für Musik und Kultur. Zum Jubiläum des Reeperbahn Festivals zog das Event rund 43.000 Gäste an, die sich auf über 800 Programmpunkte freuen konnten. Darunter mehr als 600 Konzerte von rund 450 Künstlerinnen aus etwa 30 Ländern. Gespielt wurde an über 70 Orten – von großen Open-Air-Bühnen bis hin zu kleinen Clubs und versteckten Bars. Vier Tage lang wurde St. Pauli so zum internationalen Treffpunkt für Musikliebhaber*innen, Kreative und Fachleute der Branche.

In dieser Folge blicken wir zurück auf diese ereignisreichen Tage: Wir waren unterwegs, haben Stimmen eingefangen, neue Musik entdeckt und Besucher*innen nach ihren überraschendsten und schönsten Festivalmomenten gefragt.

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Foto: Dominik Friess

In dieser Folge blicken wir zurück auf die vier spannenden Festivaltage im September.

Reeperbahn-Festival-Warm-up

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Nur noch wenige Tage bis zum Start des diesjährigen Reeperbahn Festivals! Vom 17. bis 20. September strömen einmal mehr unzählige Vertreterinnen der Musikbranche, 400 Acts aus 30 Nationen und geschätzt 45.000 Besucherinnen nach Hamburg, um bei Europas größtem Clubfestival live dabei zu sein. Es werden spannende Wunderkinder gezeigt, prestigeträchtige Preise verliehen, die Elbphilharmonie zum Wackeln gebracht und natürlich wird auch wieder das Thema „Gender-Equality“ groß geschrieben.

Doch auch abseits der Konzertbühnen wird in diesem Jahr beim Reeperbahn Festival wieder einiges geboten: Lesungen, Panels, Führungen, Workshops, Sessions, Comedyshows – sowohl das Konferenz- als auch das Arts-&-Words-Programm haben zur 20. Ausgabe des Festivals ordentlich aufgefahren.

In dieser Ausgabe geben wir noch mal einen groben Überblick über das üppige Programm, stellen die nominierten des ANCHOR – des Reeperbahn Festival Music Awards – vor und verraten evtl. auch noch mal den ein oder anderen Geheimtipp.

Zum Line-up des diesjährigen Reeperbahn Festivals geht es hier entlang. …

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Foto: Wasia Project im Jahr 2024 auf dem Reeperbahn Festival / Christian Hedel

In dieser Ausgabe Ruhestörung machen wir uns warm für das in wenigen Tagen startende Reeperbahn Festival in Hamburg.

Imagine Togetherness

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Unter dem Motto „Imagine Togetherness“ blickt das Reeperbahn Festival in diesem Jahr auf zwei Jahrzehnte zurück. Vom 17. bis 20. September verwandelt sich der Hamburger Kiez erneut in eine große Bühne für die internationale Musikszene. Rund 800 Programmpunkte in etwa 70 Locations laden Besucher*innen ein, Neues zu entdecken und sich inspirieren zu lassen. Doch das Festival bietet weit mehr als Konzerte: Lesungen, Ausstellungen, Talks und Workshops schaffen Räume für Austausch, Kreativität und neue Perspektiven.

Das Festival steht in den Startlöchern und wir werfen ein Blick auf die Highlights, die das Reeperbahn Festival 2025 bereithält.

Zum Line-up des diesjährigen Reeperbahn Festivals geht es hier entlang.

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Foto: WasiaChristian Hedel

Das Reeperbahn Festival feiert 2025 sein 20. Jubiläum unter dem Motto „Imagine Togetherness“. In dieser Folge werfen wir einen Blick auf die diesjährigen Highlights.

Fuffifufzich und die Elbfeelharmony

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Sonnenbrille, zurückgegelte Haare und ein Hang zu großen Gefühlen – Fuffifufzich hat die Kunst der Selbstinszenierung perfektioniert. Beim diesjährigen Reeperbahn Festival verwandelt die Berliner Musikerin die Elbphilharmonie kurzerhand in die Elbfeelharmony und schafft ihren ganz eigenen Raum für tanzbare Emotionen. Auf ihrem zweiten Album "Feel zu spät" verschmilzt sie nostalgischen Italo-Disco mit eingängigen Poprefrains und nennt dieses selbstgeschaffene Genre „Cloud Schlager“. Dabei dreht sich in ihren Texten alles um die Liebe in all ihren Facetten.

In dieser Folge Ruhestörung erzählt Fuffifufzich, wie sie sich auf ihren besonderen Festival-Auftritt vorbereitet, wer ihr „verloren geglaubter Bruder“ beim ESC war und welche Wünsche sie für den Abend in der Elbphilharmonie hat.

Zum Line-up des diesjährigen Reeperbahn Festival geht es hier entlang.

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Foto: Klara Johanna Michel

Fuffifufzich spricht über ihr bevorstehendes Konzert in der Elbphilharmonie während des diesjährigen Reeperbahn Festivals und verrät wer ihr „verloren geglaubter Bruder“ beim ESC war.