Ruhestörung

Ruhestörung

Hinter den Kulissen von Live- und Musik-Kultur

58: Mit Sophia Kennedy

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Man kann froh sein, dass der zähnefletschende Flügel aus dem Trailer zu Sophia Kennedys neuem Album nicht zugebissen hat, sonst hätte es die Hamburger Musikerin wohl kaum in diese Ausgabe von Ruhestörung geschafft. Was es mit den Monstern auf ihrer zweiten, am 7. Mai 2021 erscheinenden Platte auf sich hat, warum es für sie leichter war, als Türsteherin zu arbeiten als beim Theater und warum eine Pizza im Regen sie zum Songwriting bewogen hat: All das erfahrt Ihr in dieser Folge.

57: Mit Lie Ning

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Den heutigen Gast Lie Ning als „Sänger“ zu bezeichnen, wäre definitiv zu kurz gegriffen. Der 23-jährige Berliner vermag auf ganz natürliche Weise unterschiedliche Disziplinen wie Tanz, Regie, Mode und natürlich Musik so miteinander zu verweben, dass ein stets ein sehr harmonisches Stück Kunst zum Vorschein kommt. Doch hinter Lie Nings hinforttragender Stimme und der bloßen Schönheit seines Schaffens steckt auch eine hohe politische Ausdruckskraft. In dieser Folge von Ruhestörung spricht der Künstler vom Aufwachsen in einer Berliner Kommune und dem harten Ankommen in der Realität als Teenager, über seine Arbeit gegen Diskriminierung und einen seiner ersten Auftritte als gerade einmal Zehnjähriger in der Deutschen Oper Berlin.

56: Mit Nana Anine Jørgensen

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„Wow, wahnsinnig toll, wie Du Dich bewegen kannst und wie ästhetisch das alles ist. Aber verstanden, worum es Dir geht, habe ich trotzdem nicht.“ Das ist ein Satz, den vermutlich viele Tänzer*innen des Contemporary Dance als Reaktion auf ihr Schaffen kennen. So auch die Choreografin und Tänzerin Nana Anine Jørgensen. Sie ist Teil des Tanzensembles Kollektiva., das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die freie Tanzszene in Hamburg zu bereichern und Themen wie Weiblichkeit, Nähe oder Distanz performativ zu ergründen. In dieser Folge Ruhestörung sprechen wir mit ihr über erste Choreografien in Teenagertagen, die Bedeutung von Tanz als Kommunikations- und Ausdrucksmittel und über Musik, zu der es sich besonders gut oder eher weniger bewegen lässt.

55: Mit Shelter Boy

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Sucht der hagere junge Typ mit der Gitarre nach einem Unterschlupf oder bietet er ihn an? Wohl beides ist der Fall. Simon Graupner alias Shelter Boy vermag mit seinem sonnig-schwelgerischen Sound die Atmosphäre ganz schnell aus der Regenstimmung zu führen, findet in seiner Musik aber auch immer wieder Platz, seine eigenen Themen zu verarbeiten. In dieser Folge sprechen wir ihm über die Bedeutung von Songtexten, den sächsischen Herkunftsstempel, der ihm fortwährend aufgedrückt wird, Paul McCartney und seinen neuen Song „Atmosphere“.

54: Mit Charlotte Brandi

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Eher Typ Palme oder Bonsai? In der heutigen Folge von Ruhestörung haben wir die in Berlin ansässige Musikerin Charlotte Brandi zu Gast und mit ihr über Topfpflanzen, Wut gegenüber musikhassenden Nachbarn und natürlich über ihre Ende 2020 erschienene EP „An das Angstland“ gesprochen. Darüber hinaus erzählte uns die Künstlerin von einem magischen Moment am Piano eines irischen Pubs und wie es dazu kam, dass sie sich persönlich wie musikalisch endlich gefunden hat.

53: Mit Jungstötter

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Introspektion, Erhabenheit, zarte Soundästhetik und eine Stimme, die direkt in die Fasern fährt: Das ist Jungstötter. Der ehemalige Sänger der in den 2010er-Jahren erfolgreichen Band Sizarr ist in dieser Folge von Ruhestörung zu Gast. Er spricht unter anderem über die Herkunft der Schwere seiner Musik und die ewigen, mitunter absurde Ausmaße annehmenden Vergleiche mit Nick Cave oder Scott Walker. Außerdem hören wir erste Eindrücke von seiner brandneuen EP.

52: Mit Disarstar

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Marxismus und Major-Label, Rapkarriere und Abendgymnasium, Klassenkampf und Kitsch. In dieser Ausgabe von Ruhestörung reiben sich vermeintliche Gegensätze in der Welt des Hamburger Rappers Disarstar. Er spricht über sein kommendes Album „Deutscher Oktober“, über Rassismus und Worte, die er in seinen Texten nie benutzen würde. Und darüber, was seiner Meinung nach Kunst kann, muss und darf.

51: Mit Stella Sommer

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In dieser Folge von Ruhestörung ist die Sängerin und Musikerin Stella Sommer zu Gast, die, wenn sie nicht als Solo-Künstlerin unterwegs ist, vor allem auch durch ihr Wirken in dem Projekt Die Heiterkeit bekannt ist. Sie spricht über unvorhergesehene Probleme bei ihrem letzten Album „Northern Dancer“, den ersten bezahlten Auftritt als Teenager im Supermarkt ihres Heimatortes und darüber, ob man trotz Faulheit in der Musikschule vielleicht doch irgendetwas etwas lernen kann.

50: Mit Giant Rooks

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Sie sind schon im „Tatort“-Soundtrack zu hören gewesen, in drei Tagen um die Welt getourt und mit etlichen Preisen wie dem Preis für Popkultur oder dem Förderpreis der 1Live Krone dekoriert worden: die Giant Rooks. Und dabei haben sie im vergangenen Jahr gerade erst ihr Debütalbum „Rookery“ veröffentlicht. In dieser Folge von Ruhestörung ist Finn Schwieters, Gitarrist der Band, zu Gast und spricht über die Entstehung der Band als achtjährige „Hammer-Rocker“, die Bedeutung von politischer Haltung bei den Giant Rooks, ein Haus in Brandenburg und ihre digitale Welttournee im Januar 2021.

49: Mit Milliarden

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Ostentative Verletzlichkeit trifft auf spröde Ansagen, Hedonismus auf Gesellschaftskritik, Berlin auf Bielefeld. In dieser Ausgabe von Ruhestörung vereinen sich viele Gegensätze im Gespräch mit Johannes Aue von der Band Milliarden. Der Pianist spricht mit uns unter anderem über „Schuldig“, das neue Album des Duos, die Emanzipation vom Major zum eigenen Label und sein gespaltenes Verhältnis zu Handpuppen und Social Media.